Krankenhaus

Irgendwas hat dich in die abseits gelegene Gegend in Downtown verschlagen. Schon als du auf den unbewachten Parkplatz fährst beschleicht dich ein merkwürdiges Gefühl.

Wie gut konntest du noch gleich der Connection vertrauen von der du die Adresse hast? ‚Hier. Für den Fall das du mal was anderes erleben willst.’ Die Worte und vor allem das unterschwellig dreckige grinsen hallen dir noch im Kopf nach als dein Blick über das ehemalige Leuchtschild ‚Clinic’ gleitet.

Heute leuchtet hier rein gar nichts mehr und das ‚C’ & ‚n’ des Schildes hängen bedrohlich windschief herunter. Du gehst weiter auf das vielleicht 2oom² messende Gebäude zu. Kurz bevor du durch die Doppelflügeltür aus Panzerglas eintrittst erkennst du noch aus den Augenwinkeln, halb verdeckt durch Dornensträucher, ein Standschild mit der Aufschrift ‚Mental Institution’. Doch da bist du auch schon einen Schritt zu weit gegangen und eingetreten.

Ganz im Stile einer alten, verlassenen Klinik liegt nun auch der Eingangsbereich vor dir. Hier scheinen die zwei Herren, ganz in weiß und mit den obligatorischen Schlagstöcken am Gürtel, nur auf dich gewartet zu haben.
Einer dieser lebendig gewordenen Schränke bedeutet dir mit süffisantem grinsen weiter zu gehen. Während deine Füße ganz automatisch der Aufforderung nachkommen, versuchen sich deine Augen noch immer an das stroboskopische Licht zu gewöhnen, das deinen Weg begleitet und es nahezu unmöglich macht zu erkennen ob der Schmutz überall auf Wänden, Boden und Inventar nur den Schein von Alter erwecken soll oder echt ist.

Beidseits deines Weges glaubst du durch die leicht getönten Sicherheitsscheiben eine Art ‚Waitingroom’ mit zumindest augenscheinlich originalen Stühlen und kleineren Ausgaben von ‚Bettenwagen’ als Tische zu erkennen. Kaum das du den Gedanken richtig greifen konntest der dich bei diesem Anblick einschleicht findest du dich vor der mittig gelegenen ‚Reception’ wieder.
Hier könntest du bei der hübschen Lady, in etwas knapperem Krankenschwestern-Outfit, deine unnötige Garderobe und deine Waffen lassen. Wenn du es denn möchtest.
So sich dein Blick endlich von der ‚Schwester’ lösen konnte, erkennst du zur Rechten hinter der ‚Reception’ eine weitere Doppelflügeltür über der ein Schild zu den ‚Laboratories’ hinweist.
Ein sehr viel kleineres Schild neben der Tür weist diesen Bereich allerdings als ‚Private’ aus. Scheinbar sieht man dir heute deine Gedankengänge zu deutlich an, denn mit amüsiertem Lächeln deutet die Lady links hinter sich zu der bereiten Treppe die ins Untergeschoss führt. Auch diesmal gehorchen zumindest deine Füße ganz automatisch. Das heißt bis du das Schild über der Doppelflügeltür am Ende der langen Treppe in dem Halbdunkel entziffern kannst. Denn auf dem Schild steht in großen Lettern ‚Pathology’.

Nebel umhüllt deine Beine bis etwa zu den Knien kaum das du, wider des sonderbaren Gefühls im Magen, die Tür zum unteren Bereich öffnest.
Auf einer Fläche von sicher über 5ooqm liegt nun das Herzstück des Undergroundclubs vor dir. Mehr oder minder getrennt in zwei Hälften wird die gesamte Fläche durch die in der Mitte befindliche, sich sehr langsam drehende Bühne, die einem OP-Tisch nachempfunden wurde.
Hier sorgen entweder diverse Livebands oder DJ’s für die passende Sounduntermalung. Im vorderen Bereich des Clubs laden dich gut platzierte Tische samt Sitzmöbel für 2-4 Personen dazu ein, die Atmosphäre erstmal wirken zu lassen.
Langsam gleitet dein Blick nach links. Hier erstrecken sich längs der Wand über die ganze untere Ebene kleine ‚Sickbays’ für bis zu 6 Personen die durch die obligatorischen Krankenhaus-Raumtrenner aus dem letzten Jahrhundert unterteilt sind.
Aus beiden Bereichen führt von dort auch eine Treppe nach oben in eine Zwischenebene. Ein kleines Schild weist diesen Bereich als ‚Bedstore’ aus. Hier findest du die deutlich gemütlichere Variante der Separees darunter.

In der Optik von ‚PaddedRooms’ wurden die einzelnen Bereiche mit bequemen Kissenecken und sehr niedrigen Tischen ausgestattet. Waehrend dich deine Füße, heute scheinbar wirklich von Eigenleben erfüllt, bereits durch den sanften Nebel weiter tragen, gleitet dein Blick kurz über den Areal hinter der Bühne. 
Hier findet sich ein großer Dancefloor-Bereich, der wie der Vordere über einen eigenen seperaten Zugang zur ‚Urulogy’, oder auch den Toiletten verfügt, sowie über eine eigene Bar. Auf deinem Weg zu genau einer dieser Bars begegnen dir immer wieder ‚Krankenschwestern’ oder ‚Pfleger’ die die Tische und die Separees mit Tabletts voller Reagenzgläser!? Bedienen.

Jetzt wird es eindeutig Zeit für einen Drink!

Mehr durch Zufall endeckst du die einzige Tür, gekennzeichnet durch ein ‚Biohazard-Symbol’, längs der dunklen Wand zwischn dieser und der anderen Bar.

Nun, vielleicht bekommst du bei einem Glas ‚Bloody Virgin’ Gelegenheit dich mit einer der Ärztinnen oder Ärzte hinter der im Halbkreis angelegten ‚Blood-Bank’ mal näher darüber zu Unterhalten.